‘People flew from their seats’: Passengers describe how Bedford train crash unfolded

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Passagiere beschreiben, wie die Kollision mit dem Zug in Bedford abgelaufen ist

People flew from their seats – Am Freitagnachmittag, als zwei Züge in der Nähe von Bedford kollidierten, berichteten Fahrgäste der BBC über die Panik und die Verletzungen, die sie im Nachgang erlebten. Laut offiziellen Angaben starb ein Zugfahrer, und 89 andere wurden verletzt, wobei 11 Menschen “sehr schwere” Verletzungen erlitten, sowie 22 weitere mit ernsten Blessuren. Passagiere schilderten, wie die Kollision aussehen und welche Auswirkungen sie hatten.

Die Kollision und ihre Folgen

Brett Byatt, ein Lehrer aus Bedford, sagte der BBC: “Es gab eine Frau vor mir, deren Bein komplett gebrochen war, und eine Frau hinter ihr – sie waren fast aufeinandergepresst, und die Frau konnte sich nicht bewegen, weil ihr Rücken schmerzte.” Eine weitere Zeugin, Simon Bentley, der mit seiner Frau von Kettering nach London reiste, beschrieb, wie das abrupte Bremsen des Zuges ungewöhnlich wirkte. “Wir spürten, wie der Zug extrem heftig anhielt, was seltsam klang,” berichtete er.

“Ich wusste, dass etwas schiefgelaufen ist, weil der Zug nie langsamer wird, wenn er von Bedford nach Luton fährt – und ich spürte, wie er zum Stillstand kam.” – Brett Byatt

Die beiden beteiligten Züge, der 16:40 Uhr aus Corby und der 15:50 Uhr aus Nottingham, die beide nach London St Pancras unterwegs waren, kollidierten etwa um 17:15 Uhr, nahe dem Bahnhof Bedford. Teresa Itabor aus Northamptonshire stieg um 16:57 Uhr in Wellingborough ein, um ihren Geburtstag in der Hauptstadt zu feiern. “Nachdem wir Bedford verließen, gab es einen riesigen Knall… Ich wusste nicht, was passierte, bis mein Kopf gegen den Sitz vor mir stieß,” sagte sie. “Als ich die Augen öffnete, sah ich Leute auf dem Boden mit Blut überall.”

Erlebnisse der Beteiligten

Andere Fahrgäste schilderten ähnliche Szenen nach der Kollision. Dr. Peter Knapp berichtete der BBC: “Ich sah alle Sitze überall herumliegen. Es fühlte sich an, als wäre ich in einer Bombenexplosion.” Nachdem er aufgestanden war, bemerkte er “blutbespritzte Gesichter” und “gebrochene Beine”, sowie Rauch in der Luft. Shola Mene beschrieb den Moment des Aufpralls als “wie ein großer Knall”. “Leute flogen aus ihren Sitzen – und dann stieß jemand gegen meinen Ehemann und traf ihn im Gesicht.” Sie fügte hinzu: “Es gab viel Blut, und viele hatten Gesichtsverletzungen.”

“Ich glaube, 90 % der Menschen in meinem Wagen waren verletzt,” sagte Brett Byatt, der im Unfall ungeschoren blieb. “Die meisten hatten entweder blutende Wunden oder konnten nicht stehen, nicht ihre Hälse bewegen oder sahen aus wie eine Frau, deren Bein gebrochen war.”

Die Kollision löste einen großen Notfall aus. Die British Transport Police erklärte einen Major Incident, während Feuerwehrleute und ein Hubschrauber-Notarzt in Minuten eintrafen. Teresa Itabor berichtete, dass sich im Anschluss an den Zusammenprall die Türen ihres Wagens blockiert hatten und nicht öffnen ließen. Paul Calvin, ein weiterer Fahrgast, sagte, dass das Führerstand der nachfolgenden Lokomotive “zermalmt” sei und er “viele verletzte Leute” im Nachgang sehen konnte, darunter einige mit “zerschmetterten Nasen”.

“Einige Passagiere spuckten Blut aus,” berichtete Knapp, der sich am Straßenrand äußerte.

Das Chaos und die Verletzungen wurden von den Zeugen schildert, die sich im Moment des Zusammenpralls auf den Beinen fanden. “Es war, als ob die Sitze einfach von sich gegangen wären,” sagte ein weiterer Zeuge. “Der Aufprall war so heftig, dass ich das Gefühl hatte, ein Erdbeben wäre losgebrochen.” Die Verwundeten mussten oft vor Ort von anderen Passagieren unterstützt werden, während der Sanitätsdienst der Ostengland-Region und andere Rettungskräfte sich um die Betroffenen kümmerten.

Untersuchung und Reaktion der Behörden

Die Behörden untersuchen derzeit, warum die tödliche Kollision passierte. Die East Midlands Railway (EMR) verspricht, “alle Anstrengungen” zu unternehmen, um den Vorfall zu klären. Transportministerin Heidi Alexander betonte, es sei noch zu früh, um die Ergebnisse der Untersuchung vorzubereiten, während sie zugleich die Sicherheit der britischen Schienenverkehrssysteme betonte, die “unter den sichersten der Welt” seien.

“Ich war am Tag des Unfalls schockiert, doch jetzt fühle ich mich eher wütend,” sagte Byatt am Samstagmorgen im Interview mit dem BBC-Radio-Programm Today. “Ich weiß nicht, wem ich genau die Schuld geben soll, aber es geht mehr darum, dass wir eines der ältesten Schienenverkehrsnetze haben und Signalfehler häufig vorkommen. Jetzt frage ich mich: Warum wurde das Signal nicht an meinen Zug weitergeleitet, und warum starb der Zugfahrer an diesem Unfall?”

Die Kollision war nicht nur für die Beteiligten traumatisch, sondern auch ein deutlicher Hinweis auf die Herausforderungen des modernen Schienenverkehrs. Obwohl die Technologie stetig verbessert wird, wurden in der Vergangenheit immer wieder Signalstörungen und menschliche Fehler berichtet. Mit dem aktuellen Vorfall fragen sich viele, ob die Sicherheitsmaßnahmen ausreichen, um solche Katastrophen zu verhindern.

Nach dem Unfall wurde die Lage auf dem Gleis rasch unter Kontrolle gebracht. Die Rettungskräfte organisierten eine dringende Evakuierung, während die Wagen aufgebaut und die Verletzten ins Krankenhaus gebracht wurden. Einige Passagiere kamen nach der Kollision noch in der Dämmerung zur Erde, während andere sich mit Schmerzen auf die Beine stellten. Das Bild, das sich zeigte, war das von einem schrecklichen Unfall, der nicht nur Menschenleben kostete, sondern auch die Sicherheit der gesamten Infrastruktur in Frage stellte.

Der Vorfall in Bedford bleibt ein unvergessliches Erlebnis für die Betroffenen. Die Zeugen wie Byatt, Bentley und Itabor schilderten den Moment der Kollision in scharfen Worten, wobei ihre Berichte ein einheitliches Bild von Panik, Chaos und schnellen Reaktionen zeigten. Während die Untersuchung weiterläuft, hoffen die Beteiligten, dass die Ursachen des Unfalls schnell ermittelt werden können, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

Die Schienenverkehrssicherheit wird in der öffentlichen Debatte neu bewertet, doch für viele ist die Frage, warum das Signal nicht korrekt weitergeleitet wurde, ein zentrales Thema. Obwohl das System als sicher gilt, zeigt der Unfall, dass auch die größten Systeme unter Umständen Fehler machen können. Für die Betroffenen ist die Hoffnung, dass die Ermittlungen Klarheit schaffen und die Sicherheitsstandards verbessert werden.

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